• Wilkommen bei der CDU Rockenberg!

Aktuelles

Weihnachtsmarkt Würzburg

☆★☆ Rockenberger Christdemokraten besuchen Weihnachtsmarkt ☆★☆


Der CDU Gemeindeverband Rockenberg veranstaltet am 1. Adventswochenende eine Busfahrt nach Münsterschwarzach und Würzburg.

Abfahrt am Freien Platz am

☆ Sonntag, 01.12.2019, um 08:45 Uhr. ☆

Nach gemeinsamer Besichtigung der Abtei Münsterschwarzach haben die Mitfahrer genügend Zeit, den beliebten Würzburger Weihnachtsmarkt zu besuchen. Die Rückfahrt ist um 18:00 Uhr ab Würzburg geplant.


Mitfahren kann jeder Interessierte. Anmeldungen telefonisch unter 06033 66230 bei Werner Hildebrand oder bei jedem anderen Vorstandsmitglied.

→ Weihnachtsmarkt der Stadt Würzburg

Versiegelung statt Spielfläche

Bernhard Widmuch moniert Versiegelung statt Spielflächen für steigende Kinderzahl


ROCKENBERG (pi). Die CDU-Fraktion in der Rockenberger Gemeindevertretung traf sich zu einer Fraktionssitzung um anstehende Themen zu diskutieren. Vor der Sitzung nahm man auch die Baustelle am Kindergarten in Rockenberg und die Kanalarbeiten im Rödenweg in Augenschein.

Hierbei stellte sich laut Fraktionsvorsitzender Bernhard Widmuch in einer Presseerklärung den Gemeindevertretern die Frage, warum in dem Abschnitt des Rödenweges von der Bergstraße bis zu den Grundstücken am früheren Standpunkt des Ehrenmales Kanal verlegt wird, obwohl die drei Bauplätze am besagten Standort mit der Verpflichtung zum Bau einer Abwasserhebeanlage verkauft worden seien. Der neue Anschluss Kindergarten befinde sich bereits in den ersten 10 Metern des Rödenweges, so dass man sich die Kosten für die weitere Fortführung des Kanals hätte sparen können. Besonders deshalb, weil auch durch große Felsvorkommen wahrscheinlich mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen sei. Die Felsvorkommen in der Nähe des ehemaligen Steinbruchs waren aber schon den Verantwortlichen in den 60er Jahren bekannt, die damals auf den jetzt gebauten Kanal verzichteten. Die Beweggründe der Verwaltung für diese Maßnahme und besonders die entstandenen Kosten sollen in einer der nächsten Sitzungen hinterfragt werden, kündigte Widmuch an.

Der zweite Punkt, den die Parlamentarier an der Baustelle Kindergarten feststellten, war laut Widmuch der durch die Baumaßnahme in Bezug auf den Kanal erheblich reduzierte Außenbereich des Kindergartens. Dem Gesamtkomplex Kindertagesstätte Felsenstein hätte es gut getan, wenn man die Fläche des Ehrenmals dem Kindergarten als Außenfläche zugeschlagen, Parkplätze für die Mitarbeiter geschaffen und nicht drei Bauplätze in Hanglage ausgewiesen hätte.

„Dies wurde auch immer von den CDU-Gemeindevertreter im Rockenberger Gemeindeparlament gefordert, ist aber durch einen mehrheitlichen Beschluss der anderen Fraktionen für die Schaffung von drei Bauplätzen, verhindert worden,“ kündigte der CDU-Fraktionschef abschließend an. Auch hier wird nach den Ferien eine Aufstellung der durch die Ausweisung und den Verkauf der drei Bauplätze entstandenen Erlöse und Kosten eingefordert werden.

Ders CDU Vorstand 2017 - 2019

Jahreshauptversammlung der Rockenberger Christdemokraten 2017


Neuwahlen standen an bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Rockenberger CDU.

Neu gewählt wurde der Vorstand sowie die Delegierten für die Kreisparteitage und dem Kreisverbandsausschuss. Iris Langsdorf wurde als Vorsitzende des Gemeindeverbandes einstimmig wiedergewählt, Ulrike Ziegelhöffer und Johannes Weil als Ihre Stellvertreter bestimmt, Thomas Minder bleibt weiterhin Schatzmeister und Rainer Montag Schriftführer.

Als Beisitzer unterstützen den Verband weiterhin Karl Dietz, Werner Hildebrand und Arnold Peichl, neu gewählt wurde Martin Koch. Michael Staab unterstützt in Zukunft den Vorstand als Mitgliederbeauftragter.

Gastredner an diesem Abend war der erste Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises Jan Weckler, der sich in seiner Ansprache zunächst über die bevorstehende Landratswahl am 4. März 2018 äußerte. „Das meiste geschehe bei dieser Wahl über die Verbände“, mahnte Weckler, und rief zu mehr Präsenz und Aktivität auf. Des Weiteren berichtete Weckler über die positive, regionale Entwicklung im Kreis sowie den neuen Anforderungen, insbesondere dem Bau neuer Schulen und Kindergärten, welche durch die positive Geburtenrate, dem vermehrten Zuzug, der Entstehung weiterer Neubaugebiete und der mit dieser Entwicklung einhergehender steigenden Schülerzahlen, eine überaus wichtige Rolle spiele. Hier müssen die Verbände an einem Strang ziehen und die Zeit nicht nutzlos verstreichen lassen. Ansonsten sei man schnell abgehängt.

Im Anschluss berichtet Fraktionschef Bernhard Widmuch über aktuelle Themen aus dem Rathaus, vor allem über die Entwicklung der Grundstückpreise, der Erneuerung und Erweiterung der Kindergärten und über die Nutzbarkeit des Areals am Burgweg.

Walpurgisfeuer

Heia Walpurgisnacht!


Rockenberg (pe). Traditionell feiert die CDU Rockenberg Ende April ihre Walpurgisnacht.

Alle, die Spaß am Feiern im Freien haben, große und kleine Kinder, sind herzlich zur Walpurgisnacht willkommen.

Los geht es am

Samstag, 29. April, ab 17.00 Uhr

auf dem Grundstück des Obst- und Gartenbauvereins Rockenberg am Wohnbacher Weg mit Walpurgisfeuer und Tombola.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

CDU Fraktionsvorsitzender Bernhard Widmuch zieht Bilanz


Rockenberg (pe). Nach dem ordentlichen Kommunalwahlergebnis vom 06. März dieses Jahres konnte die Rockenberger CDU ihre Position als stärkste Kraft in der Gemeindevertretung erfolgreich behaupten. „Mit zehn Stimmen haben wir ein starkes Pfund aber auch eine verantwortungsvolle Position innerhalb des Parlaments“, sagt Bernhard Widmuch aus Oppershofen, der alte und neue Vorsitzende der christdemokratischen Fraktion. Der Wahlausgang sei für die CDU zugleich Aufforderung und Verpflichtung gewesen, mit den übrigen Fraktionen in der Rockenberger Gemeindevertretung Sondierungsgespräche zu führen über die künftige Entwicklung der Gemeinde während der jetzt anstehenden Wahlzeit bis 2021. Diese Gespräche, die sämtlich in sehr vertrauensvoller und offener Art und Weise stattgefunden hätten, seien nun abgeschlossen, informiert Widmuch, der zugleich Sprecher der von seiner Fraktion bestimmten Gesprächskommission war.

In den Verhandlungen habe sich relativ rasch geklärt, in welcher politischen Konstellation die höchsten Übereinstimmungsgrade erzielbar seien, erklärt der Fraktionsführer. „Für die CDU an erster Stelle steht die Errichtung einer Seniorenresidenz zwischen den Ortsteilen. Wir wollen und werden unsere älteren Mitbürger auf Dauer nicht in umliegende Gemeinden abwandern lassen.“ Erste und grundlegende Maßnahmen für das Vorhaben seinen in der Vergangenheit bereits angelaufen, jedoch fehle es offenkundig am politischen Gestaltungswillen, diese wichtige Aufgabe voranzubringen. Mit der Dorfpartei sei man sich einig, dass dieses, für unser Dorf bedeutende Projekt, mittelfristig realisierbar sei, wohingegen SPD und Grüne der von den Christdemokraten skizzierten Vorstellung eher ablehnend gegenüber stünden. Auch in den wichtigen Bereichen Dorfentwicklung und Überarbeitung des Flächennutzungsplanes samt Entwicklung neuer Wohnflächen könne man zwischen Dorfpartei und CDU höhere Übereinstimmung feststellen, sagt Widmuch. Und schließlich gebe es da noch das Thema Windkraft. Die gemeindlichen Grünen hätten die Errichtung von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet stets unterstützt. Die örtliche CDU habe hierbei eine geradezu konträre Meinung. WKA in Schwachwindgebieten und unmittelbarer Nähe zu bedeutenden Kulturgütern, wie der Burg Münzenberg, oder streng geschützten Naturgütern, wie dem „Bannwald von Oppershofen“ seien für die Rockenberger Christdemokraten ein absolutes „No-Go“.

Auch hinsichtlich der personellen Ausstattung für die anstehende Wahlzeit habe es mit der Dorfpartei größere Übereinstimmung gegeben. Man werde in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung, die aller Voraussicht nach am 18. April stattfinde, gemeinsame Personalvorschläge für die Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung und zur Wahl der Beigeordneten vorlegen, so Widmuch.

Im Übrigen gebe es keine, wie auch immer geartete, Koalitionsvereinbarung. CDU und Dorfpartei seien vielmehr einig darin gewesen, eben keine Koalitionsfesseln anzulegen. „Wir wünschen uns eine offene und sachliche Gemeindevertretung“, bringt es der CDU-Fraktionschef auf den Punkt. „Jeder Gemeindevertreter soll nach seiner freien, nur durch die Rücksicht auf das Gemeinwohl bestimmten Überzeugung handeln“, ganz so, wie es auch den Vätern unserer Hessischen Gemeindeordnung vorschwebte.

CDU Fraktion hat sich konstituiert


Rockenberg (pe). Auf Einladung der CDU-Parteivorsitzenden Iris Langsdorf fand die konstituierende Sitzung der neugewählten Fraktion in der Gemeindevertretung statt. Die CDU Rockenberg konnte bei der Wahl am 6. März 41,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und wird im neuen Gemeindeparlament mit 10 Gemeindevertretern die stärkste Fraktion stellen. „Die Wählerinnen und Wähler haben uns erneut das Vertrauen ausgesprochen. Mit weitem Abstand ist die CDU die stärkste Partei in Rockenberg. Wir leiten daraus den Anspruch ab, auch in den kommenden Jahren die Geschicke unserer Gemeinde wesentlich mitzubestimmen. Die CDU wird mit allen im Parlament vertretenen Parteien Gespräche über die künftige politische Arbeit führen, “ erklärte Iris Langsdorf zu Beginn der Sitzung.

Erneut zum Fraktionsvorsitzenden wurde Bernhard Widmuch gewählt, er erhielt alle abgegebenen Stimmen. „Ich freue mich über das große Vertrauen, dass mir die Fraktion entgegenbringt. Wir sind eine lebendige und diskussionsfreudige Fraktion, die sich aber durch Zuverlässigkeit und Disziplin auszeichnet. Gerne nehme ich die Wahl an!“ brachte es der alte und neue Vorsitzende auf den Punkt.

Die Wahl der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden einstimmig auf einen späteren Zeitpunkt vertagt, um auch den Nachrückern in der Fraktion eine Wahl zu ermöglichen. Für die weiteren Gespräche wurde eine Delegation gebildet.

Rockenberger CDU Fraktionschef Bernhard Widmuch plädiert für Seniorenresidenz zwischen den Ortsteilen


Rockenberg (pe). Die jüngsten Aussagen des SPD Fraktionsvorsitzenden, Tobias Gnitza, zur Entwicklung des Bebauungsplanes „Burgweg“ (Neue Mitte) haben für dessen christdemokratischen Amtskollegen, Bernhard Widmuch, einen faden Beigeschmack. Wenn der Sozialdemokrat von einer „ominösen neuen Mitte“ rede, dann müsse er sich schon fragen lassen, wieso seine Fraktion vor Jahren den Ankauf der dortigen Grundstücke durch die Gemeinde mit beschlossen habe. Auch der Aufstellung eines Bebauungsplanes und dem Erlass einer Vorkaufsrechtssatzung für das betroffene Gebiet habe die SPD in der Gemeindevertretersitzung vom 18.05.2015 zugestimmt. In den Unterlagen zum Bebauungsplan seien auch die Planziele kommunaler Infrastrukturprojekte genannt, dort könne man unter anderem wörtlich lesen: „Konkrete Realisierungsmöglichkeiten bestehen aktuell zur Zusammenlegung beider Ortsfeuerwehren an einen zentralen Standort und zur Errichtung einer Seniorenresidenz.“

„Von alledem wollen die Sozialdemokraten jetzt offensichtlich nichts mehr wissen“, schreibt Widmuch und kann den Sinneswandel nicht nachvollziehen. Bis heute hätten sich unzählige Senioren aus unserer Gemeinde einen Heimplatz in umliegenden Städten und Gemeinden suchen müssen, da es in Rockenberg keine ausreichende Ausstattung an altersgerechten Wohnmöglichkeiten gibt. Aktuell seien rund 40 Senioren in ortsfremden Einrichtungen untergebracht. Das sei für die CDU ein Unding und könne so nicht weitergehen. „Wir wollen und werden nicht akzeptieren, dass unsere älteren Familienangehörigen auf Dauer nach Bad Nauheim, Butzbach, Langgöns oder sonst wo ins Altersheim ziehen müssen, nur weil die Politik in Rockenberg es nicht fertig bringt, hier adäquate, altersgerechte Wohn- und Versorgungseinrichtungen zu schaffen.“ Und schließlich komme im Zuge der Einrichtung einer Seniorenresidenz auch der ambulanten Pflege ein anderer Stellenwert zu. Dann nämlich ließe sich die ambulante Pflege so ausbauen, dass unsere älteren, pflegebedürftigen Mitbürger in den eigenen vier Wänden umfassend betreut werden können.

Dabei gehe es, so der Christdemokrat, nicht nur um die alten Menschen, denen ein Stück Heimat erhalten bleiben solle, sondern auch um deren Angehörige. „Wenn ich meine Mutter oder meinen Vater im Dorf besuchen kann, spare ich mir weite Anfahrtswege und Zeit. Zeit, die ich meinen Eltern oder sonstigen Angehörigen widmen kann.“ Dasselbe gälte auch für die zweite Generation, die beispielsweise ihre Großeltern besuchen möchte. „Einfach mal schnell nach Bad Nauheim laufen um die Oma zu sehen, das wird nicht funktionieren“, schreibt Widmuch. Deshalb müsse hier gehandelt werden, viel zu lange schon werde nur geredet. Und jetzt dränge sich auch noch der Eindruck auf, die Sozialdemokratie wolle komplett aussteigen.

Wenn Gnitza im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan weiter schreibt, die CDU wolle Streuobstwiesen zerstören, dann möge er sich doch bitte an die eigene Nase fassen, denn schließlich habe er mit seiner gesamten Fraktion dem Bebauungsplan zugestimmt, kritisiert der Christdemokrat. Und insbesondere sei ihm geraten, sich die Örtlichkeiten auch einmal anzuschauen, dann nämlich hätte er feststellen können, so Widmuch, dass es im Bereich „Burgweg“ überhaupt keine Streuobstwiesen gibt. Vereinzelte Obstbäume ja, aber Streuobstwiesen seien eben etwas ganz anderes, das könne Gnitza ja noch mal nachlesen. Und was wertvolle Ackerflächen angehe, da müsse sich die örtliche SPD ganz bedeckt halten, habe sie doch mit ihrem vormaligen Bürgermeister Bingel mehrere Hektar bestes Wetterauer Ackerland rund um den „Nieder-Weiseler-Weg“ als Bauerwartungsland ausweisen lassen. „Da haben wir von der SPD nichts gehört in Sachen Naturschutz“, gibt der Fraktionschef zu bedenken.

Überhaupt wünsche er, Widmuch, sich weniger Wahlkampf und mehr Sachlichkeit in diesen wichtigen Entscheidungen für unser Dorf. Zumal ja auch Gnitzas Wahlkampf nicht so richtig zünde, er erinnere vielmehr an eine Silvesterrakete, die auf der Verpackung Spektakuläres verspricht und dann mit einem leisen dumpfen Pfff verpufft, noch ehe sie emporsteigt.

Streit um Bebauungsplan „Am Kirschenberg“
Rockenberger CDU Vorsitzende geht hart mit SPD Aussagen ins Gericht


Rockenberg (pe). Wie wenig ernst es der Rockenberger Sozialdemokratie mit gewachsenen Dorfstrukturen und intakter Natur ist, könne man den spitzen und blasierten Bemerkungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Tobias Gnitza entnehmen, schreibt die Vorsitzende der örtlichen Christdemokraten, Iris Langsdorf, in ihrer Antwort auf die Einlassungen der SPD zum Thema Bebauungsplan „Am Kirschenberg“. In seinen Pressemitteilungen der letzten Woche habe der Sozialdemokrat unmissverständlich und klar erkennbar dargelegt, dass ein verheerender Kahlschlag mitten im Dorf für seine SPD nur eine „vergleichsweise geringe Umweltbelastung“ darstelle. Zynischer, so die Vorsitzende, könne man seine eigenen Fehlentscheidungen wohl nicht zu kaschieren versuchen.

„Dutzende besorgter Bürgerinnen und Bürger haben mich in der Zwischenzeit angesprochen und können nicht verstehen, was dort passiert ist und noch passieren soll,“ schreibt Iris Langsdorf. Unverständnis und Hilflosigkeit habe sie bei den Menschen erkennen können, die nicht verstehen, wie ein solch radikaler Eingriff in die vorhandene Dorfstruktur möglich und legal sei. „Keiner hat uns über diesen Eingriff im Vorfeld informiert“, so die Aussage eines alt eingesessenen Rockenbergers, keine Bürgerversammlung habe die Bevölkerung über die geplante Maßnahme der Abholzung aufgeklärt. „Wir können den Bürgermeister nicht verstehen, dass er eine solche Ortsverschandelung zulässt“, sagt eine junge Rockenberger Bürgerin aus dem Neubaugebiet, die ihren dreijährigen Sohn vom Kindergarten abholt.

Für die CDU Vorsitzende ist diese katastrophale Entwicklung allerdings längst keine Überraschung mehr. „Vor Jahren wollte die örtliche SPD sogar neben der Annakapelle mehrstöckige Häuser bauen lassen“, weiß sie aus ihrer Erfahrung als langjährige Gemeindevertreterin zu berichten. „Nur der massive Widerstand von CDU und vormaliger UWG konnte dieses unsägliche Vorhaben damals stoppen.“ Insoweit würde es die CDU-Frau auch heute nicht verwundern, wenn diese Pläne wieder aus den Schubladen der Verwaltung auftauchten. Leider habe die CDU in diesem Punkt keinen Verbündeten in der Gemeindevertretung mehr, den übrigen Parteien sei es offensichtlich egal, wie sich das Gesicht des Dorfes entwickele. „Wie kann man denn gewachsene und wohl durchdachte Ortsstrukturen mit gesunden Grünflächen und intakter Natur so willkürlich und kurzsichtig zerstören.“ wundert sich die Christdemokratin.

Auch die Argumentation von Gnitza, die Maßnahme verspreche einen „ordentlichen Ertrag für die Gemeindekasse“, könne nur dem Reich der Phantasie und der Selbsttäuschung erwachsen sein. „An der zu bebauenden Fläche befindet sich weder Kanal- noch Wasseranschluss“, weiß Langsdorf und fügt hinzu, „wenn man nicht pumpen will, was sich aus ökologischen und ökonomischen Gründen wohl von selbst verbietet, muss man rund 100 Meter Straße aufnehmen und einen neuen Kanal verlegen.“ Alleine die Kosten für die Erschließung des Mini-Gebietes, eine Stichstraße müsse ja auch noch exklusiv für die drei Häuser gebaut werden, verschlinge den Großteil der Verkaufserlöse.

Ob schließlich die Kosten der Maßnahme alleine aus dem Gemeindesäckel kommen, ist bis heute auch noch nicht bekannt, fügt die CDU-Chefin an. Stelle sich beispielsweise heraus, dass die Straße „Am Rödenweg“ von ihrem Aufbau her heutigen Anforderungen an innerörtliche Verkehrswege nicht mehr genüge, werde gegebenenfalls ein Neuausbau erforderlich. Den hätten dann gemäß Erschließungsbeitragssatzung die Anlieger zu 90% zu tragen. Das seien südlich des Rödenweges ausschließlich private Eigentümer, die bisher keinerlei Information über diesen möglichen Umstand erhalten hätten. Nördlich des Weges allerdings liege die Gemeinde mit dem Kindergartenareal. Mithin entfielen 50% der beitragsfähigen Kosten auf die Gemeinde selbst. „Ob der Bürgermeister diese möglichen Kosten schon eingerechnet hat, entzieht sich unserer Kenntnis“, schreibt Langsdorf, insoweit dürfe man aber gespannt sein, was die von Gnitza angekündigte Kalkulation von Bürgermeister Manfred Wetz enthalte. „Befremdlich allerdings, dass der Bürgermeister es nicht als selbstverständlich erachtet, die aktualisierte Kalkulation allen Gemeindevertretern zur Verfügung zu stellen“, findet die CDU-Frau.

„Aus allen diesen Unwägbarkeiten, aus dem massiven Raubbau an der innerörtlichen Natur, aus der Rücksichtslosigkeit gegenüber der stetig wachsenden Zahl an Kindergartenkindern können wir von der CDU nur schließen, dass es sich bei diesem Vorhaben um einen unüberlegten, vorschnellen und einen das Dorfbild massiv schädigenden Unfug handelt“, beschreibt Langsdorf die gesamte Situation und fügt abschließend hinzu: „Ich konnte meinem Fraktionskollegen Karl Maria Weckler nur zustimmen, als er in seinem Leserbrief von letzter Woche von einem „Schildbürgerstreich“ sprach. Ein Streich unwürdig unserer schönen Gemeinde!“

Die Gemeindevertreter von SPD, Dorfpartei und Grünen wollen direkt hinter dem Kindergarten drei Häuser bauen lassen.
Die Christdemokraten sprechen sich klar und einmütig gegen die Bebauung der alten Ehrenmalfläche am Kindergarten aus.
Eine ungeordnete Zerstörung innerörtlicher Grünflächen ist mit der CDU nicht zu machen. Auch eine Verkleinerung der Kindergartenflächen kommt für uns nicht in Frage.

Unsere wesentlichen Gründe, die gegen die geplante Wohnhausbebauung sprechen:

  • Immer mehr Kinder werden im Kindergarten angemeldet und brauchen auch mehr Platz zum spielen
  • Der geplante Parkplatz auf dem Kindergartengelände nimmt den Kindern den notwendigen Spielraum
  • Die geplante Straße direkt am Zaun entlang ist nicht umweltfreundlich, sondern verunreinigt direkt bei den spielenden Kindern die Luft und erzeugt zusätzlich einen weiteren Geräuschpegel
  • Der Kita-Beirat ist, nach unserem Wissen, bisher überhaupt nicht informiert, geschweige denn gefragt worden
  • Der alte und schutzwürdige Baumbestand muß erhalten bleiben, weil er ein wichtiger Grüngürtel für Kinder, Anwohner und unser Dorf ist
  • Durch das geplante Abholzen wird das vorhandene Ortsbild zerstört, wertvolle Biotope gehen verloren
  • Das vorhandene Hügelgelände entstand durch Erdaufschüttungen, da hier vorher ein Steinbruch und später eine Mülldeponie betrieben wurde
  • Der hohe Kostenaufwand für Straße und Kanalanschluß steht nicht im Verhältnis zu den drei kleinen Bauplätzen
  • Unter der Amtszeit von Bürgermeister Bingel sollten hier schon einmal Bauplätze entstehen. Die CDU hatte das seinerzeit bereits abgelehnt und vielmehr den Bau eines Abenteuerspielplatzes angeregt. Dazu ist es leider nie gekommen.
  • Eine Befragung von Bürgern zum o.g. Thema hat ausschließlich keine Zustimmung ergeben

Sagen auch Sie "nein" zu dieser kurzsichtigen Zerstörung wertvoller innerörtlicher Grünflächen. Sprechen Sie mit den Gemeindevertretern von SPD, Dorfpartei und Grünen. Rockenberg muss attraktiv bleiben! Gesunde Luft und eine intakte Umwelt sind wichtiger als drei schnelle Bauplätze!